William Blake

William Blake wurde am 28. November 1757 in London, James, einem Hosier, und Catherine Blake geboren. Zwei seiner sechs Geschwister starben im Säuglingsalter. Von früher Kindheit an sprach Blake davon, Visionen zu haben – um vier Uhr sah er, dass Gott „seinen Kopf ans Fenster legte“; Im Alter von neun Jahren sah er auf dem Weg durch die Landschaft einen Baum voller Engel. Obwohl seine Eltern versuchten, ihn vom „Lügen“ abzuhalten, stellten sie fest, dass er sich von seinen Altersgenossen unterschied und ihn nicht zwang, die konventionelle Schule zu besuchen. Er lernte zu Hause lesen und schreiben. Mit zehn Jahren wünschte Blake Er wurde Maler und schickte ihn zwei Jahre später zur Zeichenschule. Zwei Jahre später begann Blake Gedichte zu schreiben.

Als Vierzehnjähriger ging er mit einem Graveur in die Lehre, weil sich die Kunstschule als zu kostspielig erwies. Einer von Blakes Aufgaben als Lehrling war die Skizze der Gräber in der Westminster Abbey, wo er eine Vielzahl von gotischen Stilrichtungen kennenlernte, von denen er sich im Laufe seiner Karriere inspirieren ließ.Nachdem seine siebenjährige Amtszeit endete, studierte er kurz an der Royal Academy. Im Jahr 1782 heiratete er eine Analphabetin namens Catherine Boucher. Blake brachte ihr Lesen und Schreiben bei und unterwies sie auch in Zeichenkunst. Später half sie ihm, die illuminierte Poesie zu drucken, an die er heute erinnert wird; Das Paar hatte keine Kinder. Im Jahr 1784 gründete er eine Druckerei mit einem Freund und ehemaligen Lehrling, James Parker, aber dieses Unternehmen scheiterte nach mehreren Jahren.

Für den Rest seines Lebens lebte Blake als Graveur und Illustrator für Bücher und Zeitschriften. Neben seiner Frau begann Blake auch seinen jüngeren Bruder Robert beim Zeichnen, Malen und Gravieren. Robert wurde im Winter 1787 krank und erlag wahrscheinlich dem Konsum. Als Robert starb, sah Blake den Geist seines Bruders durch die Decke steigen und „seine Hände vor Freude klatschen“. Er glaubte, dass Roberts Geist ihn weiterhin besuchte und behauptete, dass Robert ihm im Traum die Druckmethode beibrachte, die er in Songs verwendete von Unschuld und anderen „illuminierten“ Werken.

Tyger Tyger, burning bright, 

In the forests of the night; 
What immortal hand or eye, 
Could frame thy fearful symmetry?

In what distant deeps or skies 
Burnt the fire of thine eyes? 
On what wings dare he aspire? 
What the hand, dare sieze the fire?

Dead Man ist die Geschichte der Reise eines jungen Mannes, sowohl physisch als auch spirituell, in sehr unbekanntes Terrain. William Blake reist irgendwann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an die äußersten westlichen Grenzen Amerikas. Verloren und schwer verwundet trifft er auf einen sehr seltsamen, ausgestorbenen Indianer namens „Nobody“, der glaubt, Blake sei der tote englische Dichter mit dem gleichen Namen. Die Geschichte, mit niemandem Hilfe, führt William Blake durch Situationen, die wiederum komisch und gewalttätig sind. Im Gegensatz zu seiner Natur verwandeln Umstände Blake in einen gejagten Outlaw, einen Killer und einen Mann, dessen physische Existenz langsam wegrutscht. In eine Welt geworfen, die grausam und chaotisch ist, öffnen sich seine Augen der Zerbrechlichkeit, die das Reich der Lebenden bestimmt. Es ist, als ob er durch die Oberfläche eines Spiegels geht und in eine vorher unbekannte Welt hinaustritt, die auf der anderen Seite existiert.